Eu’vend & coffeena 2017 war ein voller Erfolg


Das Delta-Team freut sich, dass wir auch dieses Jahr wieder so herzlich empfangen wurden um auf der Branchenmesse „Eu’vend & coffeena“ die neuesten Trends rund um das Thema Vending austauschen zu können. Die Eu’Vend & coffeena ist die internationale Leitmesse für unsere Branche, mitten im Herzen des europäischen Marktes gelegen. Hier trifft sich die gesamte Branche für automatisierte Verkaufslösungen, professionelle Kaffeesysteme, Kaffee, Heiß- und Kaltgetränke, Snacks und Füllprodukte, Multipayment-Lösungen, Becher und Services an einem Ort, hier werden die wichtigsten Innovationen präsentiert und die Trends der Zukunft gesetzt.

Anbei ein paar Impressionen aus Köln – wir sagen danke und freuen uns schon aufs nächste Mal!






Italienische Crostatini


Bald ist die Fastenzeit vorbei, dazu passt unser leckeres Rezept für italienische Crostatini. Und so gelingen die kleinen Gaumenfreuden:

Rezept Mürbteig
300 g Mehl
100 g feiner Zucker
¼ TL Salz
125 g Butter
1 Ei, groß
2 Eigelb, groß

Füllung
Marmelade nach Geschmack (z.B. Marille / Aprikose, Kirsche, Waldbeer, Himbeer,…) oder/und die bekannte Schokocreme

Und so gelingts:
1. Backofen auf 175° C Umluft vorheizen. Die Butter zum Bestreichen der Förmchen in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Die Tartelette-Förmchen bzw. das Muffinblech gründlich mit der zerlassenen Butter bestreichen.
2. Für den Mürbteig Mehl, Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben, ebenso das Ei und die zwei Eigelb. Entweder von Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank kühlen.
3. Den gut gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen; der Teig sollte etwa 3 mm dick sein. Mit einem runden Keksausstecher Teigscheiben ausstechen und in die Förmchen setzen. Die Teigscheiben sollten bis zum Rand der Förmchen reichen und dürfen auch etwas darüber hinaus reichen. Besser zu groß als zu klein, denn dann haben eure Crostatini einen hübschen Rand!
4. In jedes Crostatini etwa einen knappen Esslöffeln einer Füllung eurer Wahl setzen.
Den restlichen Mürbteig erneut kurz kneten und ausrollen, dann dünne Streifen daraus schneiden und die Crostatini damit belegen: Ein Streifen längs, einer quer, dann wieder einer längs und einer quer. So erhaltet ihr ein hübsches Gittermuster.
5. Die Crostatini 22-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Behaltet sie dabei im Auge – jedes Backrohr ist unterschiedlich, sie sollten nicht zu dunkel werden! Aus dem Backrohr nehmen und komplett auskühlen lassen.
6. Die Crostatini aus den Förmchen nehmen und üppig mit Staubzucker bestreuen.

Guten Appetit!





Lachs-Schiffchen mit roten Linsen


IMG_4550Pünktlich zum Wochenende ein neues Rezept: leckere Lachs-Linsen-Päckchen! Ihr benötigt für 2 Personen:

2 Lachsfilets
250g Karotten
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Öl
180g rote Linsen
200ml heiße Gemüsebrühe
1 frische Bio-Zitrone
scharfes Currypulver
1/2 Bund Petersilie
Zimt

Und so gehts: Karotten putzen und schälen und in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln säubern und schräg in Ringe schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Karotten und die Zwiebelringe ca. 3 Minuten anbraten, salzen und pfeffern. Die roten Linsen mit Zimt und Curry mischen und in die Pfanne geben. Brühe unterrühren und zugedeckt bei milder Hitze rund fünf Minuten quellen lassen, ggf. noch etwas Brühe nachgießen, damit die Angelegenheit nicht zu trocken wird. Die Zitronenschale fein abreiben und die Petersilie hacken. Den Lachs rundum salzen und pfeffern und mit der Petersilie und der Zitronenschale bestreuen.

Die Linsen auflockern und jeweils in die Mitte von 2 Bögen Backpapier verteilen und den Lachs oben drauf setzen. Die Zitrone halbieren, in Scheiben schneiden und auf dem Lachs verteilen. Das Backpapier wie ein Bonbon darüber zusammen falten und die Enden fest zudrehen. Anschließend im Backofen bei 200 Grad Oberhitze für ca. 15 Minuten fertig backen.

Guten Appetit!




Zum Halbfinale: Deutschland-Kuchen


La Mannschaft hat es geschafft und Deutschland steht im EM-Halbfinale. Passend für das Spiel am Donnerstag haben wir für Euch das Rezept für einen leckeren Deutschland-Kuchen, der die Herzen Eurer Partygäste höher schlagen lassen dürfte. Folgende Zutaten werden benötigt:

Für den Teig:
200g Zucker
250g Mehk
2 Pkg. Vanillinzucker
125ml Pflanzenöl
4 Eier
150ml Orangensaft
3 TL Backpulver

Und für den Belag:
1 Dose Pfirsichhälften
1 Pkg. Erdbeeren
1 Pkg. Blaubeeren
600ml Sahne
400g Schmand
3 Pkg. Sahnesteif
5 Pkg. Vanillinzucker

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und in einer großen Schüssel Zucker, Vanillinzucker und Eier schaumig schlagen, Öl und Orangensaft unterheben. Mehl und Backpulver unterrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen, anschließend zirka 20Minuten goldbraun backen.

Früchte waschen und abtropfen lassen. Pfirsiche in Scheiben schneiden, Erdbeeren halbieren. Sahne mit Sahnesteif und 3 Pck. Vanillinzucker steif schlagen, Schmand und 2 Pck. Vanillinzucker unterheben. Die Sahnemasse auf den abgekühlten Kuchen verteilen. Nun zu jeweils einem Drittel mit Blaubeeren, Erdbeeren und Pfirsiche belegen. Kalt stellen oder sofort verzehren und Daumen drücken dass wir es bis ins Finale schaffen!



Milchschaum – so gelingt die Zubereitung


Ob als Schlüssel zu einem perfekten Latte Macchiato oder als Grundlage für Latte Art: beim Milchaufschäumen sind ein paar einfache Grundregeln einzuhalten, um den passenden Milchschaum hinzukriegen. Denn dafür ist weder heiße flüssige Milch noch der häufig anzutreffende „Betonmilchschaum“ geeignet! Vielmehr sollte der Milchschaum cremig sein, vergleichbar mit nicht ganz steif geschlagener Sahne mit entsprechender dickflüssiger, viskoser Beschaffenheit. Dann schmeckt der Schaum harmonischer im Cappuccino oder Latte Macchiato und erinnert nicht an die Schaumkrone eines Bieres. Und cremiger Milchschaum hat noch einen weiteren großen Vorteil: er ist Voraussetzung für die künstlerische Verzierung des Milchschaums mit Motiven, der sogenannten „Latte Art“.

Wie gelingt der Milchschaum?

Nun, das ist im Grunde gar nicht so schwierig. Wenn man als Neuling an das Thema heran geht, ist man verleitet zu denken dass man möglichst so viel Milchschaum wie nur irgend möglich kreieren muss. Daher stochert man mit der Dampflanze möglichst lange in der Milch herum, es dampft und blubbert wie verrückt aber -welch Überraschung- einen harmonischen Milchschaum hat man am Ende der Prozedur nicht geschaffen. Wie kommts? Nun, Milchschaum besteht zum Einen aus Milch (klar!) und Luft (auch das liegt nahe). Dementsprechend muss man dafür Sorge tragen, dass die Luft unter die Milch gelangt und sich dort möglichst gut verteilt. Dies erreicht man, indem man den Aufschäumprozess in zwei Phasen unterteilt: dem Ziehen und dem Rollen.

Man nehme ein Kännchen, in das je nach benötigter Milchschaum-Menge 0.2 bis 0.7 Liter Milch hinein passen, die Milch sollte kalt sein und einen Fettanteil von mindestens 3.5% aufweisen. Das Kännchen sollte stets zur Hälfte gefüllt werden. Für die Schaum-Stabilität ist nicht der Fett- sondern der Eiweißanteil ausschlaggebend. Das ist wichtig, da Eiweiß schon ab ca. 40°C gerinnt, daher entsteht auch der zu feste „Betonmilchschaum“ wenn die Milch zu heiß wird.

Um nun die Milch aufzuschäumen, die Dampflanze leicht schräg und nur ganz knapp unter die die Milchoberfläche positionieren und den Dampf aufdrehen. Die Milch sollte weder blubbern noch spritzen sondern ein „Schlürfgeräusch“ verursachen. Während des Ziehens muss man mit der Hand, die stets am Milchkännchen anliegt, ein Stück nach unten mitgehen da sich das Volumen der Milch beim Aufschäumen entsprechend vergrößert. Wenn das Volumen um etwa die Häflte angestiegen ist, kommt der zweite Teil: das Rollen. Dazu die Lanze wieder etwas zurück in die Milch schieben, so dass keine Luft unter die Milch gezogen wird. Dann wird die bereits in der Milch befindliche Luft verwirbelt, um eine möglichst cremige Konsistenz zu bekommen. Anschließend solange rollen, bis das Kännchen so heiß geworden ist dass man es von der Temperatur gerade noch in der Hand halten kann. Dann ist der Aufschäumprozess beendet und der ideale Schaum fertig. Anschließend die Dampflanze gleich reinigen, damit die sich dort befindlichen Milchreste keine unhygienischen Hinterlassenschaften ausbilden können.



Das Geheimnis der perfekten Crema


Die Crema auf dem italienischen “Caffè”, unserem Espresso, ist völlig zu Recht ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Die cremig helle, ins haselnssbraune gehende Schaumschicht ist charakteristisch für das immer beliebter werdende Heißgetränk, das unsere Pausen im Büro, zuhause oder im Restaurant veredelt.

Konsistenz, Farbe und Beschaffenheit der Crema unterliegen mehreren Einflüssen, die sowohl bei der Zubereitung als auch beim verwendeten Kaffee zu beachten sind. Die Crema, die sich unter Espresso-Enthusiasten als „perfekt“ durchgesetzt hat, ist haselnussbraun und erinnert vom Muster her etwas an ein Tigerfell. Und wenn man dann noch einen kleinen Löffel einmal durch die Crema ziehen kann, ohne dass sie dabei verschwindet, dann ist sie genau richtig. Ist die Crema zu milchig, blass und „instabil“, dann ist das ein Indiz dafür dass der Espresso unterextrahiert ist, d.h. das heiße Wasser wurde mit zu wenig Druck zu schnell durch das Kaffeepulver gepresst. Dabei besteht die Gefahr, dass das Wasser nicht genug Aromen aus dem Kaffee mitnimmt und diese im Siebträger oder dem Kaffeeautomaten verbleiben. Auch das Alter des Kaffees ist von Relevanz: die verwendete Röstung sollte nicht älter als zwölf Wochen sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Wenn dagegen die Crema sehr dunkel ist und mit runden hellen Flecken aufwartet, dann kann das Kaffeepulver zu fein gemahlen sein und eine Überextraktion vorliegen. Zwar hat das Wasser, das dann mit einem höheren Pumpendruck durch das Sieb gepresst werden muss mehr Zeit um die Aromen aus der Röstung zu „ziehen“ – allerdings kann der Espresso dabei verbrennen und zu bitter schmecken.

Übrigens: das vermeintliche Qualitätsmerkmal „100% Arabicabohnen“ ist gar keines: denn wenn ausschließlich die kleineren Bohnen des Arabica-Kaffees verwendet werden, die man übrigens neben ihrer Größe auch an einer S-förmigen Kerbe in der Bohne erkannt werden können, wird der Kaffee in der Regel zu sauer. Außerdem zeichnet die Robusta-Bohne für eine gute Crema verantwortlich, weswegen das Argument dass die Robusta-Bohne minderwertiger sei, aus unserer Sicht schlicht falsch ist. Die richtige Mischung macht es eben aus – wie so oft im Leben. Unser Espresso No. 1 besteht übrigens zu 45% aus Arabica und zu 55% aus Robusta-Bohnen, am besten Sie machen sich selbst ein Bild davon.