Italienische Crostatini


Bald ist die Fastenzeit vorbei, dazu passt unser leckeres Rezept für italienische Crostatini. Und so gelingen die kleinen Gaumenfreuden:

Rezept Mürbteig
300 g Mehl
100 g feiner Zucker
¼ TL Salz
125 g Butter
1 Ei, groß
2 Eigelb, groß

Füllung
Marmelade nach Geschmack (z.B. Marille / Aprikose, Kirsche, Waldbeer, Himbeer,…) oder/und die bekannte Schokocreme

Und so gelingts:
1. Backofen auf 175° C Umluft vorheizen. Die Butter zum Bestreichen der Förmchen in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Die Tartelette-Förmchen bzw. das Muffinblech gründlich mit der zerlassenen Butter bestreichen.
2. Für den Mürbteig Mehl, Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben, ebenso das Ei und die zwei Eigelb. Entweder von Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank kühlen.
3. Den gut gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen; der Teig sollte etwa 3 mm dick sein. Mit einem runden Keksausstecher Teigscheiben ausstechen und in die Förmchen setzen. Die Teigscheiben sollten bis zum Rand der Förmchen reichen und dürfen auch etwas darüber hinaus reichen. Besser zu groß als zu klein, denn dann haben eure Crostatini einen hübschen Rand!
4. In jedes Crostatini etwa einen knappen Esslöffeln einer Füllung eurer Wahl setzen.
Den restlichen Mürbteig erneut kurz kneten und ausrollen, dann dünne Streifen daraus schneiden und die Crostatini damit belegen: Ein Streifen längs, einer quer, dann wieder einer längs und einer quer. So erhaltet ihr ein hübsches Gittermuster.
5. Die Crostatini 22-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Behaltet sie dabei im Auge – jedes Backrohr ist unterschiedlich, sie sollten nicht zu dunkel werden! Aus dem Backrohr nehmen und komplett auskühlen lassen.
6. Die Crostatini aus den Förmchen nehmen und üppig mit Staubzucker bestreuen.

Guten Appetit!



Lachs-Schiffchen mit roten Linsen


IMG_4550Pünktlich zum Wochenende ein neues Rezept: leckere Lachs-Linsen-Päckchen! Ihr benötigt für 2 Personen:

2 Lachsfilets
250g Karotten
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Öl
180g rote Linsen
200ml heiße Gemüsebrühe
1 frische Bio-Zitrone
scharfes Currypulver
1/2 Bund Petersilie
Zimt

Und so gehts: Karotten putzen und schälen und in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln säubern und schräg in Ringe schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Karotten und die Zwiebelringe ca. 3 Minuten anbraten, salzen und pfeffern. Die roten Linsen mit Zimt und Curry mischen und in die Pfanne geben. Brühe unterrühren und zugedeckt bei milder Hitze rund fünf Minuten quellen lassen, ggf. noch etwas Brühe nachgießen, damit die Angelegenheit nicht zu trocken wird. Die Zitronenschale fein abreiben und die Petersilie hacken. Den Lachs rundum salzen und pfeffern und mit der Petersilie und der Zitronenschale bestreuen.

Die Linsen auflockern und jeweils in die Mitte von 2 Bögen Backpapier verteilen und den Lachs oben drauf setzen. Die Zitrone halbieren, in Scheiben schneiden und auf dem Lachs verteilen. Das Backpapier wie ein Bonbon darüber zusammen falten und die Enden fest zudrehen. Anschließend im Backofen bei 200 Grad Oberhitze für ca. 15 Minuten fertig backen.

Guten Appetit!



Zum Halbfinale: Deutschland-Kuchen


La Mannschaft hat es geschafft und Deutschland steht im EM-Halbfinale. Passend für das Spiel am Donnerstag haben wir für Euch das Rezept für einen leckeren Deutschland-Kuchen, der die Herzen Eurer Partygäste höher schlagen lassen dürfte. Folgende Zutaten werden benötigt:

Für den Teig:
200g Zucker
250g Mehk
2 Pkg. Vanillinzucker
125ml Pflanzenöl
4 Eier
150ml Orangensaft
3 TL Backpulver

Und für den Belag:
1 Dose Pfirsichhälften
1 Pkg. Erdbeeren
1 Pkg. Blaubeeren
600ml Sahne
400g Schmand
3 Pkg. Sahnesteif
5 Pkg. Vanillinzucker

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und in einer großen Schüssel Zucker, Vanillinzucker und Eier schaumig schlagen, Öl und Orangensaft unterheben. Mehl und Backpulver unterrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen, anschließend zirka 20Minuten goldbraun backen.

Früchte waschen und abtropfen lassen. Pfirsiche in Scheiben schneiden, Erdbeeren halbieren. Sahne mit Sahnesteif und 3 Pck. Vanillinzucker steif schlagen, Schmand und 2 Pck. Vanillinzucker unterheben. Die Sahnemasse auf den abgekühlten Kuchen verteilen. Nun zu jeweils einem Drittel mit Blaubeeren, Erdbeeren und Pfirsiche belegen. Kalt stellen oder sofort verzehren und Daumen drücken dass wir es bis ins Finale schaffen!



Französische Macarons


Passend zum EM-Gastgeberland Frankreich haben wir heute für Euch ein Rezept für Macarons zum mitnehmen: der Aufwand beim Backen wird mit einer unvergleichbaren Leckerei entlohnt!

Folgende Zutaten braucht ihr:

1 Eiweiß à 30g
Salz
140g Puderzucker
70g geschälte, gemahlene Mandeln
einige Tropfen Lebensmittelfarbe (Paste)
50g Butter
2 EL Frischkäse
einige Blättchen Minze
1 EL Himbeergelee

Und so gehts: Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, 80g des Puderzuckers dazusieben und circa zwei Minuten weiter schlagen. Mandeln dann vorsichtig unterheben, Eiweiß-Mischung halbieren und je eine Hälfte rot und die andere grün färben (oder weitere Farben, falls gewünscht). Je 20 rote und grüne Baisertupfen mithilfe eines Spritzbeutels mit kleiner Lochtülle auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche spritzen und im vorgeheizten Backofen bei 100 Grad Umluft 20 bis 25 Minuten trocknen. Für die Füllung Butter mit restlichem Puderzucker schaumig schlagen und Frischkäse unterrühren. Die Minze waschen, trocken tupfen und und sehr fein hacken. Buttercreme halbieren, eine Hälfte davon mit Gelee, die andere mit der Minze verrühren und gegebenenfalls mit Lebensmittelfarbe färben. Die Hälfte der Macarons umdrehen, mit etwas Buttercreme bestreichen und die restlichen Macarons aufsetzen und servieren. Übrigens: da die Macarons nicht ganz fertig gebacken werden, sollten sie binnen vier Tage verzehrt werden – aber das sollte sicherlich kein Problem darstellen ;-)



Rhabarberkuchen – die Frühlingsleckerei


Rhabarber ist mit seinem sauren-süßen Geschmack die perfekte Zutat für Marmeladen, Kuchen oder weitere Süßspeisen – dabei mag überraschen, dass Rhabarber botanisch dem Gemüse zugeordnet wird, da nicht der Fruchtstand, sondern die Stängel gegessen werden. Im Frühjahr treiben sie aus Knospen wieder aus und können bis Johanni (24.Juni) geerntet werden – also gerade noch rechtzeitig für einen leckeren Kuchen! Rhabarber ist reich an Vitaminen der B-, A-, C- und K-Gruppe sowie Pektinen.

Und wie macht man in weniger als 30 Minuten Aufwand für die Zubereitung einen Kuchen daraus? Ganz einfach! Man nehme:

200g Mehl
100g Margarine
100g Zucker
2 Teelöffel Backpulver
300ml Milch (1.5%)
600g Rhabarber
3 Eier
100g Puderzucker
1 Pkg. Vanillezucker

Zunächst die Eier trennen. Aus dem Mehl, der Margarine, 80g Zucker, dem Backpulver sowie den Eigelben einen Mürbteig herstellen und ordentlich kneten. In der Zwischenzeit den Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel zuckern. Aus dem Vanille-Puddingpulver und der Milch einen Pudding kochen, und darin die Rhabarberstückchen unterrühren. Anschließend die Masse in die mit dem Teig vorbereitete Springform füllen und 20 Minuten bei 180 °C (Umluft) backen. In der Zwischenzeit das zur Seite gestellte Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen und auf den vorgebackenen Kuchen streichen. Nun den Kuchen nochmals eine halbe Stunde bei 160 °C fertig backen – guten Appetit!



Espresso kalt genießen


Die Hitze hat uns in diesen Tagen fest im Griff – das Thermometer steigt auf bis zu 38°C und es darf sich glücklich schätzen wer dieses Wetter am Badesee oder im Freibad genießen kann. Falls der Urlaub aber noch bevor stehen sollte oder gar schon wieder vorbei ist: Kopf hoch!

Wir haben eine erfrischende Abkühlung für alle Espresso Fans parat! Denn Espresso lässt sich im Hochsommer auch kalt genießen – in Form eines „Iced Americano“. Alles was dazu benötigt wird ist ein ausreichend großes Glas (ca. 300ml) um es mit Eiswürfel aufzufüllen. Anschließend einen doppelten Espresso mit der Maschine Eures Vertrauens zubereiten und direkt in das Glas dazugeben und gleich danach eiskalt genießen!



Chicken Tikka Masala


Zum Start der neuen Woche haben wir ein indisches Currygericht für Euch: Chicken Tikka Masala. Das aus Nordindien stammende, durchaus in unseren Breiten populäre Gericht besteht aus mariniertem Hähnchenfleisch und wurde unter anderem schon in Großbritannien zum nationalen Lieblingsessen erklärt. Die wichtigste Zutat ist wie so oft Zeit, d.h. ihr solltet das Fleisch mindestens drei Stunden, besser noch am Vortag marinieren. Wer möchte, kann anstatt Hähnchen auch Lammfleisch nehmen.

Zutaten: 1 Becher Joghurt, Zitrone, 4 TL Kurkuma (gemahlen), 3 TL Garam Masala, 2 scharfe kleine Chilischoten, Pfeffer frisch gemahlen, Ingwer fein gehackt, 400g Hähnchenbrust, etwas Butter, 2 Zehen Knoblauch, 2 TL Paprikapulver edelsüß, 1 Dose gehackte Tomaten, 1 Becher Sahne, Salz.

Und so wird’s gemacht: die Hähnchenbrust säubern und in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Schüssel Joghurt, Zitronensaft, 2 TL Kurkuma, 1 TL Garam Masala sowie eine fein gehackte Chilischote, Pfeffer, Ingwer und 2 TL Salz zu einer Marinade verrühren. Das Fleisch darin einlegen und für mindestens 3 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank stellen (besser wenn möglich bereits am Vortag vorbereiten). Anschließend das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit etwas Öl scharf anbraten (5-8 Minuten) bis das Fleisch durchgebraten ist und Farbe bekommen hat. Danach in einem großen Topf die Butter schmelzen und Knoblauch sowie die andere, ebenfalls fein gehackte Chilischote kurz dünsten. Die restlichen Gewürze, gehackten Tomaten und Sahne dazu geben. Mit Salz abschmecken und auf niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen bis die Sauce eine dickere Konsistenz bekommt. Das Fleisch dazu geben und weitere zehn Minuten köcheln lassen. Vor dem Servieren kann das Gericht mit einigen Mandelblättchen verziert werden.